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TreeMap - Wesen und Vorteil


Die meisten Informationen in unserer Umgebung besitzen eine hierarchische Struktur. Nachteil dieser ist ihr enorm schnelles Wachstum, so dass baumartige Abbildungen bereits bei geringer Komplexität an ihre Darstellungsgrenzen stoßen.

Hinzu kommt, dass baumartige Abbildung en für die Darstellung von Strukturinformationen geeignet sind, aber nicht für Größen wie Menge und Zeit.

Was heißt das für Anwendungen im Bereich Business Informationen?

Mit einem Baum lassen sich die Strukturen von Kostenstellen darstellen. Jedoch die Verteilung bezüglich dem jeweiligen Anteil der Kostenstellen in einer Kategory, bzw. einer Hierachie-Ebene, lässt sich damit nicht darstellen. Dafür wurden klassische Kuchendiagramme verwendet. Siehe Abbildung 1 Hierarchie und Kuchendiagramme.

Hierbei gehen jedoch wichtige Information verloren, da jedes Kuchendiagramm 100% einer Hierarchieebene darstellt. Aber wie verhalten sich die Kostenstellen im Gesamtkontext einer Unternehmung oder einer Abteilung?

Diese Informationen können anhand einer TreeMap einfach dargestellt werden. Die TreeMap wurde ca. 1980 von Shneiderman und Johnson entwickelt. Deren Motivation war die Darstellung von Dateien als Verzeichnis. Somit können Fragestellungen wie „Welches ist das größte Verzeichnis?“ oder „Wie sind einzelne Verzeichnisse strukturiert?“ sehr schnell visuelle beantwortet werden. Die Übertragung des Verzeichnisgedanken auf die Kostenstellen ist sehr leicht.


Das iterative TreeMap-Verfahren besticht durch seine Einfachheit:

1. Basis ist eine Informationsstruktur mit entsprechenden Mengeninformationen, wie in Abbildung 2 dargestellt.

2. Es wird eine Fläche gezeichnet die 100% der Wurzel des Informationsstruktur entspricht (100% der Zeit oder des Budgets über alle Kostenstellen)

3. Die Fläche wird horizontal, entsprechend der Kostenstellen geteilt - in 75% fakturierbare Kostenstellen und zu 25% in nicht fakturierbare.

4. Der Zerteilungsalgorithmus dreht sich um 90 Grad nach rechts und unterteilt jeweils die Flächen entsprechend der nächsten Ebene in der Informationstruktur.

Das Ergebnis ist eine TreeMap, die die Struktur von Kostenstellen und die jeweilige Ausdehnung zeitgleich anzeigt.

Kombiniert wird die Darstellung mit

  • ToolTips: Zusatzinformationen, die angezeigt werden, wenn ein Benutzer auf einen Bereich geht
  • Verlinkung: Per Mausklick auf einen Bereich erhält der Nutzer ausführliche Informationen

TreeMap in Aktion

 
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